5 Fakten über Elektrofahrzeuge. | Mercedes-Benz Vans
Das NECAR 1 ausgestellt im Mercedes-Benz-Museum

5 Dinge, die Sie über Elektrofahrzeuge noch nicht wussten.

Elektrofahrzeuge sind als Hauptdarsteller einer nachhaltigen Mobilität in aller Munde. Und vielleicht hat sich bei Ihnen das Gefühl eingestellt, Sie hätten alles zu diesem Thema schon mal gehört. Wetten, die folgenden Dinge werden Sie überraschen?

1. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts fuhr man elektrisch.

Sie denken, elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind ein Phänomen der modernen Gegenwart? Tatsächlich waren Elektrofahrzeuge bereits Anfang des 20. Jahrhunderts angesagt und recht verbreitet. So war im Jahr 1907 beispielsweise der "Mercedes-Electrique" auf den Straßen unterwegs. Angetrieben wurden diese Pionierfahrzeuge von elektrischen Radnabenmotoren in den Vorderrädern. Erst ab den 1920ern sank die Popularität der Elektrofahrzeuge, da der Bedarf nach mehr Reichweite wuchs und weitaus günstigere Verbrenner aus der Massenproduktion auf den Markt kamen.

2. 130 km Reichweite bereits vor über 25 Jahren.

Im April 1994 wollte Mercedes-Benz der internationalen Presse ein erweitertes Forschungszentrum vorstellen. Das Unternehmen packte als Überraschung noch ein völlig neuartiges Forschungsfahrzeug obendrauf: Das NECAR 1 – ein Akronym für „New Electric Car“ – war das erste Brennstoffzellenfahrzeug der Welt. In Kombination mit der Brennstoffzellentechnik wurde also damals schon ein Fahrzeug gebaut, das mit seinem innovativen Elektroantrieb bereits bis zu 130 km Reichweite und eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 90 km/h erreichte. Die Modellbasis des Forschungsfahrzeugs war ein Mercedes-Benz Transporter MB 100. Als Erprobungsträger kam damals nur ein Mercedes-Benz Van in Frage, da die Aggregate und Tanks noch sehr groß waren und viel Platz benötigten. So nahmen sie beim NECAR 1 fast den gesamten Laderaum ein.

3. Es gibt mehr Stromtankstellen als herkömmliche Tankstellen.

Ein kontinuierlicher Rückgang herkömmlicher Tankstellen ist bereits seit Jahren zu beobachten. In Deutschland liegt die Anzahl der Tankstellen im dritten Quartal des Jahres 2020 bei ca. 14.400. Was die Anzahl der Ladestationen für Elektroautos anbelangt, gibt es hingegen einen Rekordwert: Es sind mittlerweile rund 19.700. Da die Zahl der registrierten Elektrofahrzeuge stetig wächst, ist solch ein fortschreitender Ausbau der Ladeinfrastruktur essenziell für den zukünftigen Erfolg der E-Mobilität.

Zunahme der E-Tankstellen.

Die steigende Zahl an Lademöglichkeiten sichert den Erfolg der E-Mobilität.

4. China hat weltweit die meisten Elektrofahrzeuge.

Auf Chinas Straßen sind die meisten Elektrofahrzeuge unterwegs. Insgesamt meldete das Land bis Ende des Jahres 2019 3.180.00 Stück. Dicht gefolgt von den USA mit 1.452.900 elektrischen Fahrzeugen. Mit 370.800 Stück landet Norwegen auf Platz drei und ist somit gleichzeitig Spitzenreiter in Europa.

5. Upcoming: die Graphen-Batterie.

Fahrzeugbatterien unterliegen, wie auch Komponenten von Verbrennungsmotoren, einer stetigen Weiterentwicklung. Lange vor der mittlerweile gängigen Lithium-Ionen-Technologie wurde beispielsweise auf Bleibatterien oder Nickel-Eisen-Batterien gesetzt. Um Rohstoffe zu schonen und den Verbau von seltenen Metallen zu reduzieren, feilen Entwickler bereits an einer neuen Möglichkeit: Graphen-Batterien. Im Zentrum dieser neuartigen Technologie steht Graphen, ein künstlich hergestelltes Material aus Kohlenstoff, das eine besonders hohe Leitfähigkeit hat. Eine solche Batterie würde das Schnelladen eines Fahrzeugs innerhalb weniger Minuten ermöglichen und die Lebensdauer des Fahrzeug-Akkus um ein zig-faches erhöhen. Bis zur Einführung in die Serienmäßigkeit wird es jedoch noch mehrere Jahre dauern.

Neuartige Batterietechnik: Graphen.

Forscher arbeiten stetig an der Entwicklung alternativer Energiespeicher.

Fotos:

Daimler Global Media

Mehr Links zum Entdecken:

Das eVan Ökosystem von Mercedes-Benz.

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